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Assistenzhundetrainer: Einsatzgebiete

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In welchen Bereichen können Sie als Assistenzhundetrainer/in arbeiten?

Die Weiterbildung zum Assistenzhundetrainer an der ATN macht Sie fit für sämtliche Bereiche des Assistenzhundewesens. Sie werden dabei sowohl qualifiziert, für beeinträchtigte Menschen Hunde auszubilden, als auch dafür, mit beeinträchtigten Menschen (deren schon vorhandene oder neu anzuschaffende) Hunde zu Assistenzhunden zu machen. Das Motto dabei ist: So viel Inklusion wie möglich, so viel Fremdausbildung wie nötig.

Bislang folgen Ausbildungskonzepte für Assistenzhunde entweder der einen "Methode" oder der andere, - kaum eine hat sich eine Kombination von Fremdausbildung und Inklusion auf die Fahnen geschrieben. Maßgabe ist dabei das, was der einzelne beeinträchtigte Mensch sich wünscht bzw. braucht. Das bedeutet aber auch, dass z.B. ein hörbeeinträchtigter Mensch sich gar nicht dafür entscheidet, einen Hund zu haben, der Geräusche anzeigt, sondern vielmehr einen, der ihm vielleicht mehr Sicherheit im Alltag gibt, auf außergewöhnliche Geschehnisse aufmerksam macht o.ä. Hinzu kommt, dass es viele beeinträchtigte Menschen gibt, die von mehreren Einschränkungen betroffen sind - wer z.B. gehörlos ist, kann durchaus auch Epilepsie haben und eine posttraumatische Belastungsstörung, jemand mit Multipler Sklerose kann auch von Depression betroffen sein usf.

Deshalb ist es notwendig, sich als Assistenzhundetrainer nicht nur mit einer Beeinträchtigung auszukennen. Das git auch dann, wenn man sich auf eine bestimmte Klientengruppe spezialisieren möchte.

Besonders häufig werden Assistenzhunde bislang in folgenden Bereichen ausgebildet:

  • Blindenführhunde, bzw. Hunde für Menschen mit einer Sehbeeinträchtigung
  • Gehörlose, bzw. Menschen mit einer Hörbeeinträchtigung
  • Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
  • Depression
  • Angststörungen
  • Trisomie 21
  • motorische Beeinträchtigung (Menschen im Rollstuhl, nach Amputation u.a.)
  • Diabetes
  • Epilepsie
  • Menschen nach Schlaganfall, Schlaganfall-Warnhunde
  • Multiple Sklerose
  • Essstörungen

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