Buch-Tipp: "Die Pipestone Wölfe"

Es gibt Bücher, die sind magisch, im wahrsten Sinne des Wortes. Wer sich auf sie einlässt, dem eröffnen sie Welten und Horizonte, Abgründe und Untiefen, Ideen und Visionen – und Erkenntnis, die sich nicht nur in Worten, sondern gerade auch zwischen den Zeilen ausdrückt. Unser aktuelles Must-Read in diesem Sinne sind „Die Pipestone Wölfe“ von Günther Bloch. Ein Buch, das Fachbuch, Bildband und Lebensgeschichte in einem ist, das teilhaben lässt an wahren Begebenheiten, tiefen Gefühlen und dem Staunen über das, was man nie für möglich gehalten hätte. Ein Buch, das als das Lebenswerk eines Autors gelten darf, der sich mit jeder Faser der wissenschaftlichen Freilandforschung verschrieben und sich dennoch erlaubt hat, sein ganzes Herz ans Studienobjekt zu verlieren.

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Günther Bloch: „Keine Abschussquoten für Wölfe“

Der Hype scheint seinen heißesten Atem ausgehaucht zu haben: „Wolfsnachrichten“ schaffen es nicht mehr ganz bis in die obersten Schlagzeilen. Und wenn Abschussquoten diskutiert, ein Wolf überfahren oder illegal geschossen wird oder eine Landesregierung nach der Entnahme eines auffälligen Individuums ruft, scheint sich der Protest auf die grundsätzlich Unentwegten zu beschränken, die, denen es (zum Glück) nie langweilig wird, ihre Finger in diverse Wunden zu legen. Wenn das abflauendes Interesse auf wachsender Gelassenheit beruhte, wäre das eine feine Sache. Gleichgültigkeit allerdings ist das Letzte, was Isegrim verdient hat. Dafür birgt er zu viele Geheimnisse. Ein paar davon enthüllt Wolfsforscher Günther Bloch in unserem Interview.

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Wolf & Co 2017

Gelungene Veranstaltungen schätzt man rückblickend auf vielen Ebenen – den vordergründigen und den subtileren. Das 6. Internationale Canidensymposium „Wolf & Co.“ gehört 2017 unbedingt dazu. Ende Mai führte es die Fans der Hundeartigen ebenso zahlreich in die deutsche Hauptstadt wie Forscher aus aller Welt – um zu fachsimpeln, Geschichten, Erfahrungen und Erkenntnisse zu teilen und auch, um einmal ganz tief die Hoffnung zu schöpfen, dass es mit dem Wolf in Deutschland und Europa doch ein gutes Ende nehmen wird. Ein gemeinsames, das geprägt ist von Achtsamkeit, Respekt, Bewusstheit und Toleranz und das uns auf das Hin und Her, die Meinungsmache und die vielen auf Befindlichkeiten beruhenden Diskussionen der Gegenwart mit Nachsicht und Gelassenheit zurückblicken lässt.

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Kommentiert: Der Wolf MT6 ist tot

„Kurti“, der Wolf MT6 aus dem Munsteraner Rudel, ist getötet worden. Er hatte sich wiederholt Menschen genähert, soll einen Hund verletzt und nach Einschätzung der Behörden ein „generell unberechenbares Verhalten“ an den Tag gelegt haben. Vom Todesurteil über jemanden, den eigentlich gar keiner kannte.

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Wölfe in Deutschland: Werden sie zum Problem?

Norddeutschland im Februar 2015: Ein Förster filmt ein Rudel Wölfe 50 Kilometer vor Hamburg, eine Spaziergängerin wird von Wölfen samt ihrer Golden Retriever „aus dem Wald geleitet“, ein Wolf dringt in eine Schafherde ein, ohne vom Schäfer und seinem Helfer Notiz zu nehmen. Und an einem Waldkindergarten hat Isegrim obendrein vorbei geschaut. Die Diskussionen, die in Deutschland seitdem rund um das Thema Wolf geführt werden, könnten kaum hitziger sein. Und kaum bizarrer. Gibt es da wirklich Wölfe, die ihre „natürliche Scheu vor Menschen“ verloren haben, womöglich „angefüttert“ wurden und wer weiß was als nächstes im Schilde führen? Was sagt ein Wolfsforscher dazu, der seit Jahrzehnten kontinuierliche Verhaltensbeobachtungen an frei lebenden Wölfen realisiert und für den Wolfsbegegnungen die alltäglichste Sache der Welt sind? Wir haben nachgefragt: bei GÜNTHER BLOCH.

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Jagd auf Wölfe führt zu mehr Übergriffen auf Nutztiere

Wölfe zu töten, um sie von der Jagd auf Nutztiere abzuhalten, ist scheinbar keine gute Idee. Das haben Forscher der Washington State University herausgefunden. Ihre in der Zeitschrift PLoS One veröffentlichte Auswertung zeigt, dass Schießen und Fallenstellen zu mehr toten Schafen und Rindern im folgenden Jahr führte und nicht zu weniger.

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