Konzept

Erlebnispädagogik für Mensch und Tier: Konzept

Erlebnispädagogik für Mensch und Tier: Konzept Erlebnispädagogik für Mensch und Tier: Konzept

Lernen und Erleben – Spaß haben, Ruhe finden, genießen

Die Erlebnispädagogik basiert auf der Erkenntnis, dass besondere Erlebnisse einen tiefen Eindruck hinterlassen und lange nachwirken. Die Erlebnisse sollen Lernprozesse in Gang setzen, die in der Folge zu weiteren Entwicklungen im Denken, Fühlen und Verhalten führen.

Dabei gibt es einen wichtigen Unterschied zwischen Erlebnispädagogik und Erlebnisevent:

Erlebnisevent
Beim Erlebnisevent steht die Aktion als solche im Mittelpunkt, das Wagnis, das Abenteuer. Es geht nur darum, „so etwas mal gemacht zu haben“. Erlebnisevents sind deshalb oft sehr spektakulär – und tatsächlich sind die Teilnehmer danach zumeist außerordentlich beeindruckt, erinnern sich lange daran und erzählen auch später noch viel darüber, vor allem, wenn sich Teilnehmer wiederbegegnen. "Weißt Du noch, damals – das war doch der Wahnsinn! Und wie der und der das und das, was haben wir gelacht!".

Erlebnispädagogik
Gegenüber dem Erlebnisevent erscheint die Erlebnispädagogik vergleichsweise unspektakulär. Zwar kann auch hier der Teilnehmer vor dem Abenteuer des "wage ich das?" stehen. Es geht dabei jedoch viel mehr um "innere Wagnisse“ als um äußere. Etwa "wage ich es, Vertrauen in diese Situation / diese Menschen / dieses Tier etc. zu haben?", "wage ich es, mich zu öffnen und meine Bedürfnisse zu teilen?", "wage ich das Risiko, diese Aufgabe nicht zu bewältigen?" und ähnliche. Zugleich bricht die Erlebnispädagogik nach dem Wagnis nicht einfach ab – sondern reflektiert, was das Erlebnis beim einzelnen Teilnehmer ausgelöst oder bewirkt hat. Aus dieser Reflexion erwachsen schließlich die angestrebten Lernprozesse und die möglichen Veränderungen im Fühlen, Denken und Verhalten – still und manchmal fast unmerklich und doch mächtig und unaufhaltsam.

Veränderungen, die auf diese Weise in Gang gesetzt werden, besitzen eine Eigendynamik. Und: Sie sind nachhaltig und fühlen sich weitaus besser an als Veränderungen, die aus "das dürfen Sie nicht machen", "das muss so und so geschehen" oder "wenn du das machst, dann..." resultieren und quasi aufgezwungen sind. Lernziele werden in der Erlebnispädagogik nicht vorgegeben, sondern ergeben sich ganz individuell für jeden einzelnen Teilnehmer aus der Erkenntnis und der Reflexion über das Erlebte.

Jedem, der in irgendeiner Weise die Themen Beziehung oder Mensch-Tier-Beziehung auf seiner Agenda hat, werden unzählige Beispiele für mögliche erstrebenswerte Lernprozesse in seiner Praxis oder auch im persönlichen familiären Umfeld einfallen (immerhin ist auch eine Familie eine Gruppe). Und auch für Sie als Interessent des Lehrgangs "Erlebnispädagogik für Mensch und Tier" ist die Teilnahme mehr oder weniger ein Wagnis. Deshalb haben wir zu guter Letzt auch einen wunderschönen Seminarort ausfindig gemacht, um Ihnen für das Erlebnis Erlebnispädagogik einen passenden Rahmen bieten zu können. Denn der Lehrgang wird für Sie zugleich eine Auszeit sein und fast so etwas wie eine Art "besonderer Aktiv-Urlaub".

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