Lernziel

Erlebnispädagogik für Mensch und Tier: Lernziel

Erlebnispädagogik für Mensch und Tier: Lernziel Erlebnispädagogik für Mensch und Tier: Lernziel

Gelingende Gruppenarbeit realisieren – Beziehung am Erleben lernen

Menschen wollen heute mehr von ihren Tieren – das bloße "Funktionieren" des Tieres ist längst nicht mehr das, was die meisten Zweibeiner zur Beschäftigung mit Tieren anregt. Menschen wollen Tiere erleben, ihren Emotionen und Fähigkeiten nachspüren, ihrer Sicht auf die Welt. Sie wollen ausloten, was die Verbindung zwischen ihnen und ihrem (oder einem) Tier ausmacht, wünschen sich tiefes gegenseitiges Vertrauen und echte Kooperation. Solche, die nicht einfach nur darin besteht, dass das Tier macht, was ihm „befohlen“ wird, sondern jene Art von Kooperation, bei der jeder Partner von sich gibt und dadurch ein Gelingen für alle ermöglicht.

Wünsche wie diese sind vermutlich nur den wenigsten Tierhaltern bzw. Tierfreunden bewusst. Dennoch wirken sie in jeder Mensch-Tier-Begegnung, jeder Beschäftigung von Menschen mit Tieren und jeder Mensch-Tier-Beziehung. Sie sind präsent im Leinenführigkeitskurs der Hundeschule, im Ziegenprojekt vom Kindergarten, dem Katzen-Trick-Seminar, in der Familie mit den Pflegekindern, die sich um ihre eigenen Esel kümmert, ja sogar im Kräuterkundekurs der Tierheilpraktikerin von nebenan.

Doch nicht nur das – Wenn Menschen und Tiere in einer Gruppe zusammenkommen, bleiben die einzelnen Mensch-Tier-Gespanne niemals isoliert voneinander in quasi „abgekapselten Seifenblasen“. Sie treten als Gespanne und Einzelindividuen mit jedem anderen in der Gruppe befindlichen Einzelindividuum und Gespann in Kontakt, in allen Konstellationen von Tier-Mensch, Tier-Tier und Mensch-Mensch. Wer hier keinen Zugang, keine Verbindung zu der Gruppe findet, in die er zufällig hineingeraten ist, wird die Gruppe früher oder später sehr wahrscheinlich verlassen – oder sich nicht wirklich wohl darin fühlen, nichts Positives in die Welt hinaus tragen ("Mundpropaganda") oder je nach Persönlichkeit die Gruppe sogar stören.

Ob Gruppen, Seminare, Kurse, Familien etc. gelingen oder nicht, bleibt noch immer allzu oft dem Zufall oder dem schwer greifbaren „Kommunikationstalent“ eines Trainers oder Verhaltensberaters, Tierpsychologen oder Pädagogen, Elternteils, Therapeuten o.ä. überlassen.
Das muss nicht sein, denn erfolgreiche Gruppenarbeit ist kein Hexenwerk. Wer weiß, wie er eine Gruppe im Gruppenbildungsprozess unterstützen und anleiten kann, wie sich Erfolge und Misserfolge, Gemeinschaft und Konflikt klug und wertschätzend reflektieren lassen, wird in all seinen Angeboten mehr als „nur“ Wissen oder ganz bestimmte, vordefinierte Fähigkeiten vermitteln. Es wird ihm gelingen, einen Raum für Emotion und Entdeckung zu schaffen, für Auseinandersetzung und Begegnung, für Miteinander und Selbsterfahrung.

Mithilfe der Erlebnispädagogik wird nicht zuletzt auch das Lernen mit, durch und über das Tier spannender, unterhaltsamer und tiefgreifender, was den Arbeitserfolg, die Zufriedenheit von Kunden und Klienten und im Zuge auch die Kundenbindung maßgeblich positiv beeinflusst.

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