Praxis

Erlebnispädagogik für Mensch und Tier: Die Praxis

Erlebnispädagogik für Mensch und Tier: Praxis Erlebnispädagogik für Mensch und Tier: Praxis

Lernen mit Herz, Hand und Verstand

Der Lehrgang "Erlebnispädagogik für Mensch und Tier" besteht in zwei aufeinander aufbauenden Praxisseminaren. Der Seminarblock 1 erstreckt sich dabei über 5 Tage und ist zunächst ohne anwesende Tiere geplant. Wir möchten Ihnen so die Möglichkeit geben, sich ganz auf sich und die Erlebnispädagogik als solche konzentrieren zu können. In einer Gruppe auf sich selbst und die eigenen Bedürfnisse zu achten, während man zugleich etwa an einer hochkomplexen Kooperationsaufgabe arbeitet, sich bei einem wild-wuseligen Warming-up engagiert oder einer intensiven Naturerfahrung überlässt, ist auch ohne Tier oft eine große Herausforderung. Für Ihr Tier ebenso gut zu sorgen wie für sich, wird Ihnen leichter fallen, wenn Ihnen die Prinzipien der Erlebnispädagogik vertraut geworden sind. (Wobei wir wissen, dass viele Menschen für ihre Tiere sogar besser sorgen als für sich selbst – was unter dem Achtsamkeitsaspekt der Erlebnispädagogik für unseren Kurs aber nicht wirklich wünschenswert wäre.)

Im zweiten Seminarblock, der sich über 3 Tage erstreckt, sind auch Tiere als Teilnehmer willkommen. Da die Arbeit mit Hunden am unkompliziertesten ist, haben wir diesen Seminarblock grundsätzlich auf Hunde ausgerichtet. Um ein stressfreies Miteinander zu gewährleisten, ist die Teilnehmerzahl für die Hunde auf maximal 8 begrenzt. Die Hunde müssen mit Artgenossen sozialverträglich sein – sie müssen nicht "perfekt gehorchen". Machen Sie sich dennoch bewusst, dass wir im Lehrgang Erlebnispädagogik für Mensch und Tier nicht an eventuellen Verhaltensproblemen arbeiten (können), sondern an Beziehungen. Wenn Sie selbst Hundetrainer oder Hundeverhaltensberater sind, können Sie zwar auch "problematische" Hunde in erlebnispädagogische Aktionen einbeziehen. Das erfordert aber einen Rahmen, den Sie spezialisierter Praktiker schaffen können, der den Rahmen unseres Grundlagenseminars aber leider sprengen würde.

Auch wenn wir den zweiten Seminarblock grundsätzlich auf Hunde ausgerichtet haben, lassen sich die allermeisten erlebnispädagogischen Aktionen auch mit vielen anderen Tieren realisieren. Ggf. sind dafür lediglich ein paar kleine Abwandlungen in der jeweiligen Aufgabenstellung nötig. Die Hunde agieren im zweiten Seminarblock also auch stellvertretend für andere Tierarten. Deshalb können Sie zu diesem Seminar Ihren Hund mitbringen, müssen aber nicht.
Und wer weiß: Es ist keineswegs ausgeschlossen, dass wir mal ein Seminar ganz mit Ziegen, Schafen, Pferden oder anderen veranstalten. Sprechen Sie uns einfach an!

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