Hundetrainer oder Hundeverhaltensberater

Hundetrainer oder Hundeverhaltensberater

Schwerpunkte der Ausbildung "Hundeverhaltensberatung" und "Hundewissenschaften/Hundetrainer"

In der Ausbildung der Hundeverhaltensberatung werden sehr breit gefächerte wissenschaftlichen Grundlagen benötigt, um die komplexen Sachverhalte und die Variabilität der verschiedenen Verhaltensstrategien im Tierreich zu erlernen, die man im Hinblick auf die Hundeverhaltensberatung benötigt. Deshalb ist es notwendig, sechs Lektionen der Allgemeinen Ethologie als Einführung in die Verhaltenstherapie und -beratung zu bearbeiten. Diese Lektionen benötigt der Hundetrainer nicht.

Ebenso wird Wert darauf gelegt, verschiedene internationale Ansätze in der Verhaltensberatung kennenzulernen. Diese kann man den Lektionen mit den VT-Fällen aus der Praxis entnehmen, in der verschiedene Verhaltensberater ihre Vorgehensweise in der Verhaltensberatung schildern.

Der Bereich "Kommunikation mit Kunden" wird durch eine Lektion zur professionellen und flexiblen Gestaltung des Beratungsgespräches stärker auf die Beratung fokussiert. Abgerundet wird dieser Lehrgang mit drei fakultativen, d.h. nicht prüfungsrelevanten Lektionen von Henry R. Askew, ergänzt mit Kommentaren von Ute Blaschke-Berthold und Joachim Leidhold. Askew war einer der Pioniere, der grundlegende Konzepte in der Verhaltenstherapie entwickelte. Manches musste neuen Ansätzen weichen bzw. wird heute kontrovers gesehen. Diese Lektionen helfen, die historischen Entwicklungen in der Verhaltensberatung besser zu "greifen" und manch kontroverse Diskussion in der heutigen "Hundeszene" besser zu verstehen, um so den eigenen Standpunkt zu prüfen und zu festigen. Die ATN hat mit den besten Autoren und Referenten weltweit die Verhaltensberatung vorangetrieben und besonders im deutschsprachigen Raum wesentlich zur Entwicklung dieses Faches beigetragen.

Der Hundeverhaltensberater (HBV) ist an individuellen Lösungen für seine Patienten interessiert und beispielsweise nicht am Gruppenunterricht mit Welpen, Junghunden, Training der Sportgruppen usw., solange dieses nicht als Massnahme für seine Patienten gilt. In seinem Fokus stehen einzelne betroffene Tiere mit ihren Haltern, für die er nach einer Verhaltensanalyse verschiedene Massnahmen mit Verhaltenstraining zusammenstellt.

Die spezielle Literatur zur Hundeverhaltensproblematik wird auch in Zukunft anspruchsvoller. Daran bekommt der HVB immer Anschluss, sodass die Spezialisierung weiter vorangetrieben werden kann und speziell nur für daran interessierte und ausgebildete Verhaltensberater verständlich wird.

In der Ausbildung zum Hundetrainer mit der theoretischen Abschlussprüfung "Hundewissenschaften" liegt der Schwerpunkt mehr auf den Anforderungen im Praxisalltag einer Hundeschule. Kunden sehen den Hundetrainer als wesentlichen Ansprechpartner zu allen Fragen rund um den Hund. Sie stellen Fragen zur Ernährung und Gesundheit, zum Hundesport und zu alltäglichen Begebenheiten in Haus und Hof. Zu diesen Themen muss der Hundetrainer zumindest Grundlagen erworben haben. Der wesentliche Einsatz einer Hundeschule liegt im Gruppenunterricht der gemäss Alter, den Problemen oder Interessen der Kunden entsprechend für die jeweiligen Anforderungen zugeschnitten ist. Demgemäss nehmen solche Themen in der Ausbildung einen entsprechend grösseren Teil als beim Hundeverhaltensberater ein.

Darüber hinaus deckt sich vieles bei den Anforderungen eines Hundetrainers mit denen eines Verhaltensberaters in der Einzelberatung, daher auch die starke Überlappung der Themen in beiden Lehrplänen.

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