Praxis

Die Praxis der Ausbildung zum Hundetrainer

Eine Hundetrainer-Ausbildung, an der so viele Fachleute beteiligt sind, bedarf einer ausgefeilten Koordination. Insgesamt beinhaltet die Hundetrainer-Ausbildung an der ATN 10 Pflicht-Seminare mit 160 Praxisstunden sowie mindestens ein fakultatives Seminar. Die Seminare finden an Wochenenden statt.

Die 7 Pflicht-Praxisseminare widmen sich folgenden Themen:

  • Lernen und Erziehung 1 - 3: Grundlagen des Hundetrainings, Schulung der Beobachtungsgabe.
  • Verhaltenstraining 1 - 2: Mit dem Hund unterwegs und Antijagd-Training
  • Ontogenese 1 und 2: Welpen- u. Junghundeentwicklung

Daneben absolvieren Sie 3 weitere Pflichtseminare zu:

  • Planung von Trainings für Kurse und Einzelstunden
  • Ausdrucksverhalten des Hundes
  • Kommunikation mit Kunden

Zusätzlich absolvieren Sie mindestens ein Seminar aus dem gesamten Seminarangebot für alle ATN-Studenten- und Absolventen, das Sie jedoch frei wählen können.

Wir empfehlen das Seminar zur selbstständigen Anleitung von Übungen (Prüfungsvorbereitungsseminar). Schweizer Schüler absolvieren zusätzlich das eintägige Seminar "Der Hund im Schweizer Recht" als Pflichtveranstaltung für den schweizer SKN.

Neben der individuellen Arbeit mit Hunden und fremden Mensch-Hund-Teams sind Auswertung und Beurteilung von Filmbeispielen, die Besprechung von realen Fällen aus der Praxis sowie Rollenspiele Bestandteil der Seminare.

Seminarorte: Deutschland, Schweiz und Österreich

Seminarübersicht Hundetrainer Deutschland 2017/2018

Seminarübersicht Hundetrainer Schweiz 2017/2018

Seminarübersicht Hundetrainer Österreich 2017/2018

Seminarliste zu allen ATN-Seminaren inkl. Seminarbeschreibungen / Infos zu Dozenten


Hospitation bei Hundetrainern

Die ATN unterstützt es, wenn die Schüler und Studenten über die Praxis-Seminare hinaus Praktika und Hospitationen absolvieren. Das geschieht auf freiwilliger Basis, wir möchten Ihnen jedoch sehr ans Herz legen, jede sich bietende Möglichkeit für Praxiserfahrungen zu nutzen und auch Chancen wahrzunehmen, die außerhalb der ATN liegen. Versuchen Sie, in möglichst vielen Hundeschulen bei Ihnen vor Ort beim alltäglichen Training zuzusehen, begleiten Sie Praktiker, bieten Sie erste Leistungen während Ihrer Ausbildung pro bono an, etwa im Tierheim oder bei Freunden und Bekannten, die Hunde halten. Denken Sie immer daran, dass erst die Übung den Meister macht und dass Sie beim Beobachten anderer auch aus deren Fehlern lernen können. Und vergessen Sie nie, dass nicht zuletzt die Hunde selbst die besten Lehrmeister eines jeden guten Trainers sind!

Um Sie bei Ihren Praxiserfahrungen zu unterstützen, haben wir in Ihrer Schüler-Datenbank eine Rubrik "Praktika-Anbieter" eingerichtet. Hier können versierte Praktiker und ATN-Absolventen Praktikumsstellen und Hospitationsmöglichkeiten ausschreiben. Die Datenbank wird ständig weiter ausgebaut.

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