Kombinationen

Kombinationsmöglichkeiten

Zusatzqualifikationen erwerben

Sämtliche Lehrgänge der ATN und ihrer Partnerschule ATM sind modular aufgebaut und inhaltlich aufeinander abgestimmt. So ergänzen sie sich ideal und ermöglichen Absolventen, mit geringerem finanziellen und zeitlichen Aufwand zusätzliche Qualifikationen zu erwerben und sich ein einzigartiges Leistungsportfolio zu verschaffen. Finden sich in einem Lehrgang Lektionen, die Sie bereits in einem vorherigen Lehrgang bearbeitet haben, können Sie diese überspringen. Die Studiengebühren vermindern sich entsprechend.

Für Absolventen des Fernlehrgangs "Hundeverhaltensberatung" bieten sich insbesondere folgende Zweige an:

  • Hundeverhaltenstherapie
  • Hundetrainer
  • Assistenzhundetrainer
  • Hundegesundheitstrainer

Hundeverhaltenstherapie

Eine ideale Ergänzung zur Ausbildung "Hundeverhaltensberatung" ist unser Lehrgang „Hundeverhaltenstherapie“. Dieser vermittelt Ihnen einen Einblick in die Tierverhaltensmedizin und die Grundlagen der Tierpsychosomatik. Viele Verhaltensprobleme können sich einerseits auf die Gesundheit des Tieres auswirken, andererseits können verschiedene Erkrankungen auch Auffälligkeiten im Verhalten nach sich ziehen. Das Wissen um verhaltensmedizinische Ansätze öffnet neue Dimensionen in der Verhaltensberatung und ermöglicht die richtige Einordnung von gesundheitsschädigendem Verhalten und psychosomatischen Erkrankungen sowie eine weitreichende Zusammenarbeit mit Tierärzten und speziell geschulten Tierheilpraktikern sowie Tierphysiotherapeuten.

Die Psychosomatik ist die Wissenschaft von den Zusammenhängen zwischen den psychischen und somatischen (körperlichen) Krankheiten/Symptomen. Früher glaubte man, dass es beim Tier Wechselwirkungen zwischen Psyche und Körper nicht geben könne, denn man war der Meinung, dass Tiere weder zum Denken noch zum Fühlen fähig seien. Mittlerweile geht man auch in der Tiermedizin davon aus, dass Wechselwirkungen zwischen Körper und Psyche das Potenzial besitzen, Funktionsstörungen, Krankheiten und Verhaltensstörungen zu verursachen und Heilung zu verhindern. In der Hundeverhaltensberatung stellt dieses Wissen den Schlüssel zum wahren Verständnis einer Verhaltensproblematik dar und gibt Therapeuten ganz neue Behandlungsansätze und -möglichkeiten an die Hand.

Die Hundeverhaltenstherapie Ausbildung basiert auf z.T. interaktiven Web- und Videoseminaren. Es handelt sich dabei nicht um ein Fernstudium, da die Seminare als Präsenzunterricht gelten - auch, wenn Sie sie von Zuhause aus wahrnehmen. Sie können die Ausbildung von vornherein mit Ihrer Ausbildung zu Hundeverhaltensberater koppeln oder sie als Weiterbildung an Ihren Abschluss anschließen.

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Tierverhaltensberatung & Tierverhaltenstherapie

An der ATN unterscheiden wir in der Ausbildung zwischen Verhaltenstherapie und Verhaltensberatung, weil beide Bereiche unterschiedliche Tätigkeitsfelder zum Inhalt haben.

Gegenstand der Tierverhaltensberatung ist die Verhaltensmodifikation von unerwünschten Verhaltensweisen, die bei Tieren keine Relevanz für die Gesundheit darstellen, aber oft nur für die Halter unerwünscht sind, soziale Konflikte verursachen oder Interaktionen mit der Umwelt zum Problem werden lassen.

Beispiel: Betteln am Tisch, Jagdverhalten, Probleme bei Leinenführigkeit, Streunen, Ungehorsam, usw.

Gegenstand der Tierverhaltenstherapie sind zusätzlich verhaltenstherapeutische Maßnahmen zur Änderung eines gesundheitsschädigenden Verhaltens sowie das Erkennen von psychosomatischen Verknüpfungen.

Beispiel: Trichopillomanie, Leck-Zwang, Automutilation, Angst/Phobie, somatisiertes Stress-Syndrom, Koprophagie, Anorexie, Antriebslosigkeit, senile Kognitive Dysfunktion u.a.

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