Rechtsgrundlagen

Rechtsgrundlagen der Ausbildung Hundeverhaltensberatung

Rechtsgrundlagen der Hundeverhaltensberater Ausbildung in Deutschland

Hundeverhaltensberater benötigen in Deutschland ebenso wie Hundetrainer eine Genehmigung nach § 11 Abs. 1 Nr. 8 (f) TierSchG, weil ihre Tätigkeit eine „Ausbildung des Hundes“ bzw. die „Anleitung der Hundeausbildung durch Tierbesitzer“ im weitesten Sinne beinhaltet. Der Ausbildungsbegriff ist definiert als jede Einwirkung auf ein Tier, die es zum Erlernen einer bestimmten Verhaltensweise oder eines Gefüges von Verhaltensweisen veranlasst – unter Ausnutzung seiner Lernfähigkeit und seines Vermögens, Umweltvorgänge artbezogen zu verstehen. Die Veränderung von Verhalten hat damit sowohl in der Hundeverhaltensberatung als auch in der Hundeverhaltenstherapie stets einen Bezug zum Lernen und damit auch zu „Ausbildung“, und daher fällt die Berufsausübung in den Regelungsbereich von § 11.

Zahlreiche Veterinärämter im Bundesgebiet erteilen den von der ATN ausgebildeten Hundetrainern, Hundeverhaltensberatern und Hundeverhaltenstherapeuten, Hundewissenschaftlern und Tierpsychologen ohne weitere Nachweise eine § 11 Genehmigung. Die Umsetzung von § 11 erfolgt bundesweit dennoch höchst unterschiedlich. Bundeseinheitlich geregelt ist sie nicht. Deshalb bereiten wir Sie in der Ausbildung Hundeverhaltensberatung auch auf die Zertifizierung vor einer Tierärztekammer vor.

Die Ausbildung Hundeverhaltensberatung umfasst wie die ATN Hundetrainer Ausbildung sämtliche Inhalte, die bei der Zertifizierung vor einer Tierärztekammer abgefragt werden können. Sie geht nur weit darüber hinaus. Wichtig ist dennoch, vor einer Tierärztekammer-Zertifizierung nicht nur den Fernlehrgang zu absolvieren, sondern auch sicherzustellen, dass Sie praktisches Hundetraining beherrschen. Die ATN bietet hierzu zahlreiche Seminare an.

Rechtsgrundlagen der Hundeverhaltensberater Ausbildung in der Schweiz

Wer in der Schweiz künftig einen Hund erwirbt, ist von Gesetzes wegen verpflichtet, den Sachkundenachweis Hund (SKN) zu erwerben. Den SKN dürfen nur Hundetrainer durchführen, die ihre Ausbildung bei einer Ausbildungsstätte absolviert haben, die vom Schweizer Bundesamt für Veterinärwesen (BLV) als Ausbildungsstätte für Hundetrainer anerkannt wurde. Die ATN besitzt diese Anerkennung in Bezug auf die Hundetrainer Ausbildung. Als Hundeverhaltensberater dürfen Sie jedoch in fast allen Kantonen der Schweiz auch dann arbeiten, wenn Sie keine SKN-Berechtigung besitzen. Diese brauchen Sie zumeist nur, wenn Sie auch als Hundeverhaltensberater SKN-Kurse für Ersthundehalter anbieten möchten. In diesem Fall empfehlen wir Ihnen, zunächst die ATN Hundetrainer Ausbildung zu absolvieren und sich darauf aufbauend mit dem Lehrgang Verhaltensberatung weiterzubilden.

Rechtsgrundlagen der Hundeverhaltensberater Ausbildung in Österreich

Hundeverhaltensberater, die u.a. mindestens zwei Jahre Berufspraxis vorweisen, haben die Möglichkeit, durch Nachweis Ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten in einer Prüfung das Gütesiegel "Tierschutzqualifizierte Hundetrainerin" bzw. "Tierschutzqualifizierter Hundetrainer" zu erwerben.

Die ATN-Ausbildung Hundeverhaltensberatung bereitet auf das Gütesiegel "Tierschutzqualifizierter Hundetrainer" vor. Im theoretischen Ausbildungsteil sind alle Bereiche, die für die Qualifikation nachgewiesen werden müssen, abgedeckt. Um auch für den praktischen Teil der Prüfung zum "Tierschutzqualifizierten Hundetrainer" gut vorbereitet zu sein, empfehlen wir die Teilnahme an den 10 Pflichtseminaren der Hundetrainer Ausbildung. Absolventen der ATN Hundetrainer Ausbildung müssen die Bestätigung über die 2-jährige Trainertätigkeitkeit nicht mehr vorzuweisen.

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