Lernziele

Lernziele Katzenverhaltensberater Ausbildung

Lernziele der Katzenverhaltensberater Ausbildung Lernziele der Katzenverhaltensberatung Ausbildung

Welche Fähigkeiten werden durch die Katzenverhaltensberater Ausbildung erworben?

Sie erwerben Fertigkeiten in folgenden Bereichen:

  • Beratung in Bezug auf Katzenhaltung sowie Katzenverhalten im Allgemeinen
  • In konkreten Fällen individuelles Katzenverhalten analysieren und interpretieren
  • Maßnahmen zur Optimierung von Haltungsbedingungen
  • Konzeption individueller Trainingspläne für unerwünschte Verhaltensweisen und Problemverhalten
  • Katzenhalter bei den Trainingsmaßnahmen anzuleiten
  • Daten- und Informationserhebungen in Bezug auf Katzenverhalten
  • Evaluation von Maßnahmen nach wissenschaftlichen Erfordernissen
  • Abgrenzung von Verhaltensstörungen von unerwünschtem Verhalten
  • Abgrenzung von Normalverhalten von unerwünschtem Verhalten
  • Sensibilisierung auf und Erkennen von verhaltensmedizinischen Symptomatiken
  • rechtlichen und ethischen Rahmenbedingungen kennen und zur Anwendung bringen

Im Zentrum dieser Studien steht selbstverständlich die Katze mit all ihren Besonderheiten und Bedürfnissen. Dieser Bereich wird durch die angewandte Ethologie und Tierpsychologie abgedeckt. Die ATN geht in diesen Wissensgebieten neue Wege, insbesondere in Bezug auf die Tierpsychologie.

Nur wer das Normalverhalten der Spezies Katze vollumfänglich erfassen kann, kann beurteilen, ob es sich bei einem vermeintlichen Fehlverhalten um eine tatsächliche Verhaltensstörung oder bloß um ein Normalverhalten handelt, das nur nicht an den Lebensalltag des Menschen angepasst ist. Es könnte alternativ aber auch eine Adaptations- bzw. Lernleistung im Sinne einer Anpassung an besondere Lebensumstände vorliegen. Erst vor diesem Hintergrund ist eine fundierte Verhaltensanalyse, die die Identifikation von echten Verhaltensstörungen und ihren Ursachen zulässt, möglich. Diese wiederum ist Voraussetzung, um verhaltenstherapeutisch tätig werden zu können.

Normalverhalten ist erwartungsgemäß abhängig von unterschiedlichsten Faktoren (Rasse, Alter, Geschlecht etc.). Ein Umstand, der bei der Betrachtung aber bisher überwiegend vernachlässigt wurde, ist der Halter: Denn auch die Lebensumstände des Menschen, seine Beziehungsqualitäten in Bezug auf sein Tier und seine Umwelt, seine eigene Persönlichkeit und vieles mehr haben maßgeblich Einfluss auf das Verhalten seiner Katze.

Der besonderen Bedeutung dieser Mensch-Tier-Beziehung widmet sich die ATN in dem von ihr entwickelten INDI-Konzept.

Was ist also "normal", was "unerwünscht" und was ist ein echtes Fehlverhalten? Und hat sich die Katze das unerwünschte Verhalten selbst angeeignet, oder wurde es ihr möglicherweise unwissentlich antrainiert?

Außerdem stellt sich die Frage: Was ist schon "normal"? Es gibt ebenso wenig eine Standard-Katze, wie es einen Standard-Menschen gibt. Jedes Lebewesen ist ein Produkt seiner Erbmasse, seiner Lernerfahrungen, seiner Beziehungen und seines arttypischen Verhaltens. Hinzu kommt ein Faktor, der gerade in den letzten fünf Jahren in der Forschung im Bereich Verhaltensbiologie enorm an Bedeutung gewonnen hat: Persönlichkeit, Befindlichkeit, Emotionen und Erscheinungsformen derselben im Ausdrucksverhalten. Heute können wir nicht nur wissenschaftlich beweisen, was jedem Katzenhalter aus dem Bauch heraus schon klar war, sondern wir können diese Informationen nutzen, um hoch individuell die Bedürfnisse, Eigenschaften und Eigenarten der einzelnen Katze zu beleuchten und zu berücksichtigen, damit im Zuge der Verhaltensberatung eine tatsächlich möglichst optimale Lösung für jedes Individuum gefunden werden kann.

Nur so können Verhaltensstörungen von unerwünschtem Verhalten klar getrennt werden und in der Verhaltenstherapie erfolgsversprechende Maßnahmen dagegen ergriffen werden.

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