Fachartikel

Tierschutzgesetz: Was ist ein „vernünftiger Grund“?

Der erste Paragraph des Tierschutzgesetzes (TierSchG) verbietet es zwar grundsätzlich, Tieren Schmerzen oder Leiden zuzufügen, formuliert aber eine schwammige Ausnahme von dieser Regel, indem er “vernünftige Gründe” einführt, die es erlauben, Tieren doch Schmerz zuzufügen. Als das Gesetz niedergeschrieben wurde und 1972 in Kraft trat, war der Blick auf Tiere ein anderer, distanzierter als heute. Zwar wurde mit dem Gesetz Tieren eine Schutzbedürftigkeit zugestanden, indem ihre Fähigkeit, Schmerz zu empfinden, anerkannt wurde. Aber ihre emotionalen Fähigkeiten, die Tatsache, dass sie nicht standardisierte Vertreter einer Art, sondern wie wir Persönlichkeiten mit Artzugehörigkeit sind, dass sich viele in Vielem kaum vom Menschen unterscheiden, all das hatte noch keine Bedeutung, zumindest nicht vor dem Gesetz.

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Jagdhunde: Familienhunde oder Arbeitstiere?

Müssen Jagdhunde zwingend jagdlich geführt werden? Welche Ursachen führen zu dem oft übersteigerten Jagdverhalten dieses Hundetyps und welche Gegenmaßnahmen können helfen? Lesen Sie, warum Ihr Jagdhund genau so reagiert wie er reagiert und wie Sie ihm helfen können, ein artgerechtes Leben zu führen.

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Trennungsstress beim Hund: Rückkehr zur Routine

Im Hinblick auf Probleme mit Trennungsstress beim Hund ist die gegenwärtige „Urlaubssituation“ durch Homeoffice und Quarantänemaßnahmen problematisch. Vor allem dann, wenn dieses Problem gerade behandelt wurde oder für den Hund ohnehin Thema ist. Viele Hunde haben mit der Trennung von Frauchen oder Herrchen zu kämpfen. Und die mit den Folgen: Genervte Nachbarn, verschmutzte Wohnungen und Wohnungskündigungen, kaputtes Mobiliar. Hinzu kommt noch das schlechte Gewissen, denn die Hunde leiden sehr. Je nach Temperament äußert sich deren Verzweiflung durch Dauerbellen, Zerstörungswut oder Harn- und Kotabsatz, andere leiden still, aber nicht weniger. Doch wie kann man dem als Halter für die Zeit nach COVID-19 entgegenwirken? Oder – selbes Problem – wenn einem längeren Urlaub oder Krankheit die Rückkehr in den Alltag folgt?

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Katzen im Minze-Rausch

Den Duft von Katzenminze in der Nase, gerät die Katze in Ekstase: Dreiviertel aller geschlechtsreifen Katzen geraten wegen dieser kleinen Gartenstaude völlig aus dem Häuschen. Die Hintergründe erfahren Sie hier.

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Corona-Infektionen bei Haustieren?

Corona ist das Unwort des Jahres. Überall wird von „Corona-Pandemie“ gesprochen. Das ist falsch. Gäbe es tatsächlich eine Corona-Pandemie, dann würde das bedeuten, dass plötzlich alle Coronaviren pandemisch wären. Sie sind es glücklicherweise nicht. Tatsächlich handelt es sich gegenwärtig um eine SARS-CoV-2 Pandemie oder aber um eine COVID-19 Pandemie. Denn die Familie der Coronaviren ist groß und Säugetiere - ebenso wie Vögel oder Fische - können sich mit ihren Coronaviren infizieren. Mit „ihren“, denn fast alle Coronaviren sind wirtsspezifisch. Wirtspezifische Viren können sich ausschließlich in einer bestimmten Tierart vermehren. Nur für einige wenige kommen mehrere Wirte infrage. Können unsere Haustiere sich mit Coronaviren infizieren? Ja. Können sie SARS-CoV-2 verbreiten? Nein, alle bisherigen Erkenntnissen sprechen dagegen. Vier bekannt gewordene Fälle werden als Einzelfälle bewertet, ohne Relevanz für die Verbreitung des Virus.

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