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Dog Dance - Einfach für Einsteiger

Dog Dance - Einfach für Einsteiger drucki92 Dog Dance - Einfach für Einsteiger

 

Dog Dance – einfach für Einsteiger

Dog Dancing, das „Tanzen mit Hund“ ist nicht nur etwas für Hundesportler oder Mensch-Hund-Teams mit Profi-Ambitionen. Tatsächlich eignet sich dieses schöne Hobby für jeden, der Spaß daran hat, sich und seinen Hund zu bewegen. Beim „Dog Dance“ studieren Hund und Halter gemeinsam verschiedenste Bewegungsabläufe ein. Diese kann man durchaus als richtige Choreographien bezeichnen.

Der Grundschritt

Schöne Choreographien lassen sich bereits aus wenigen, ganz einfachen Tricks komponieren. Ein erster Schritt, der sich hier gut eignet, ist der „Zirkel“. Dabei bringt man den Hund dazu, einmal um einen herum zu gehen und vor einem ins „Vorsitz“ zu gehen. Dieses Kommando ist zugleich ein Grundschritt, um neue Elemente mit einzubauen.

Locken und „klicken“

Zum Beispiel das „durch“. Wichtig ist, wie bei allen anderen Hundesportarten: Der Hund muss wissen, was er tun soll. Hilfestellungen lassen sich mit Handzeichen geben. Empfehlenswert ist außerdem der Einsatz eines Clickers. Dieser macht es uns leichter, den Hund genau in dem Moment zu bestätigen, in dem er genau das tut, was man sehen will. Natürlich kann man am Anfang auch gerne in der zeigenden Hand Leckerlis halten und dem Hund das Lernen so ein wenig leichter machen. Wird ein Clicker benutzt, darauf achten, die Hand, die jeweils Klicker und Leckerli hält, immer wieder zu wechseln.

Slalom

Beim „durch“ läuft der Hund während des Gehens Slalom durch Beine des Menschen. Dabei bringt man dem Hund zunächst nur einen einzigen Schritt bei, ein „durch“ durch die Beine des Menschen. Es ist erlaubt, den Hund mit Leckerchen zu locken. Kann er das „Durch“ auf Signal und ohne locken ausführen, darf der zweite Schritt hinzugefügt werden. Wieder ist locken erlaubt. Anschießend drei Schritte trainieren und so fort.

Und: „Hopp“

Sprungbegeisterte Hunde lernen außer dem „Durch“ auch sehr schnell, über das beim Gehen ausgestreckte Bein des Besitzers zu hüpfen. Am besten übt man den Sprung übers Bein an einer Wand, sonst neigen Hunde dazu, einfach um das ausgestreckte Bein herum zu laufen. Den Fuß zunächst ganz niedrig gegen die Wand stellen, sodass Körper, Bein und Wand eine Hürde bilden, unter der der Hund aber nicht hindurchkriechen kann. Wieder darf er mit Leckerchen zum Hopsen verführt werden. Hat er den Trick verstanden, darf die „Hürde“ stückweise erhöht werden. Anschließend rückt man Zentimeter für Zentimeter von der Wand weg, bis der Hund, im freien Raum zuverlässig über das ausgestreckte Bein springt. Nun kann der Trick in den Dog Dance integriert werden.

Schöner Abschluss

Für den Schluss eignen sich ein „Gib Pfötchen“ oder auch ein „Winke winke“. Das Eine lässt sich leicht aus dem anderen entwickeln, indem man das Pfötchen einfach nicht annimmt, trotzdem belohnt und ein neues Handzeichen dafür einführt. Viel Spaß!

Autorin: Melanie Zelmer, absolvierte zunächst eine Ausbildung zur Arzt-Fachangestellten ehe sie ihr Hobby zum Beruf machte. Mit einer Kollegin leitet sie ihre eigene Hundeschule und arbeitet als Tierpsychologin (ATN) mit Spezialisierung auf Hunde. Ihre Homepage: www.hundeschule-teamdogs.de.

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ATN AG ist die im deutschsprachigen Raum führende Schule für Tierpsychologie, Verhaltenstherapie und Hundetraining. Sie ist die erste Schule, die reguläre Lehrgänge zu diesen Themen angeboten hat und ein anspruchsvolles Ausbildungskonzept besitzt.

Webseite: www.atn-ag.de

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