Fachartikel

Tierschutzgesetz: Was ist ein „vernünftiger Grund“?

Der erste Paragraph des Tierschutzgesetzes (TierSchG) verbietet es zwar grundsätzlich, Tieren Schmerzen oder Leiden zuzufügen, formuliert aber eine schwammige Ausnahme von dieser Regel, indem er “vernünftige Gründe” einführt, die es erlauben, Tieren doch Schmerz zuzufügen. Als das Gesetz niedergeschrieben wurde und 1972 in Kraft trat, war der Blick auf Tiere ein anderer, distanzierter als heute. Zwar wurde mit dem Gesetz Tieren eine Schutzbedürftigkeit zugestanden, indem ihre Fähigkeit, Schmerz zu empfinden, anerkannt wurde. Aber ihre emotionalen Fähigkeiten, die Tatsache, dass sie nicht standardisierte Vertreter einer Art, sondern wie wir Persönlichkeiten mit Artzugehörigkeit sind, dass sich viele in Vielem kaum vom Menschen unterscheiden, all das hatte noch keine Bedeutung, zumindest nicht vor dem Gesetz.

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Gefühle bei Tieren: Plädoyer für mehr Respekt

Tiere fühlen, nicht nur Schmerz. Die wissenschaftlichen Beweise sind schon lange nicht mehr von der Hand zu weisen. Trotzdem verwehren Menschen ihnen millionenfach Respekt und Empathie. Grausamkeiten wie Lebendhäutung, das Schreddern lebender männlicher Hühnerküken oder Laborversuche sind die Folge. Andererseits werden Tiere von vielen privaten Tierhaltern geliebt und als Familienmitglied behandelt. Wie lange ist dieser ethische Spagat noch zu halten?

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