Pferdepsychologie

Studium der Tierpsychologie Spezialgebiet Pferd

Studium der Tierpsychologie Spezialgebiet Pferd

Die Tierpsychologie Spezialgebiet Pferd Ausbildung umfasst:

  • die 11 sehr umfangreichen Lektionen des Fernlehrganges "Tierpsychologie - Pferd"
  • Unbeschränkter Zugriff auf die ConnectiCloud mit dem elektronischen Skript ConnectiBook und weiteren Medien und Werkzeugen
  • Die Möglichkeit, fakultativ an allen Seminaren teilzunehmen, die die ATN anbietet
  • Onlinezeitung mit Fachartikeln und Fallbeschreibungen
  • von Dozenten betreutes Schülerforum,
  • Videoseminare

Service für ATN-Absolventen

Auch nach dem Ende ihres Studienganges behalten Sie Ihren Zugang zur ATN-Schülerdatenbank und können Onlinezeitung und Forum weiterhin kostenfrei nutzen. Selbstverständlich können Sie auch weiterhin alle angebotenen Seminare besuchen. Der Ausbau zum Studiengang Tiergestützte Arbeit – Variation Pferd, Esel, Lama/Alpaka, Schaf & Ziege ist für Sie möglich.

Lernziele des Studienganges "Tierpsychologie - Spezialgebiet Pferd"

Ziel der Ausbildung "Pferdepsychologie" ist der Erwerb profunder Kenntnisse in allgemeiner und spezieller Ethologie sowie der klinischen Verhaltenskunde, die sich neben der Prophylaxe von Verhaltensproblemen durch pferdegerechte Haltungssysteme auch mit der Diagnose und Behandlung von bereits entstandenen Verhaltensauffälligkeiten beschäftigt.

Das ATN-Studium der Pferdepsychologie konzentriert sich dabei voll auf das Pferdeverhalten und ist damit eine ideale Ergänzung für Pferdewirte, Pferdetrainer, Tierarzthelfer und Tierärzte sowie weitere Profis im Bereich der "Pferdeszene".

Tätigkeitsfeld

Die Tätigkeit des Pferdepsychologen beginnt nicht erst, wenn sich Verhaltensprobleme eingeschlichen haben, sondern schon bei der Begutachtung der Haltungsbedingungen noch unauffälliger Pferde. Die Therapie soll schon bei der Entstehung von Problemen einsetzen, am besten gerade dann, wenn sie in ihrem Ansatz gerade begonnen haben sollten. Bei keinem anderen Haustier sind Verhaltensstörungen so eng mit der Haltung verknüpft wie beim Pferd.

Die optimale Gestaltung des Lebens eines Pferdes bezüglich seines Tagesablaufes, seiner sozialen Kontakte und Interaktionen mit der Umwelt ist die beste Prophylaxe und auch zugleich Therapie. Die Pferdepsychologe muss dennoch unterscheiden zwischen echten Verhaltensstörungen, die haltungsbedingte Abweichungen vom Normalverhalten sind und mit einer Schadensfolge für das Individuum einhergehen und „Schaden vermeidenden Reaktionen“, die eine erfolgreiche Anpassungsstrategie an veränderte Umweltbedingungen darstellen.

Der Pferdepsychologe ist also eher jemand, der die angewandte Ethologie nutzt, um bei inadäquaten Haltungsbedingungen korrigierend einwirken zu können. Verhaltensprobleme des Pferdes sind dabei lange Zeit bagatellisiert worden – bis bekannt wurde, welchen wirtschaftlichen Schaden diese verursachen. Allein durch die Wertminderung eines Koppers um durchschnittlich 3.000 Euro ergibt sich im Jahr ein Schaden von ungefähr 60 Millionen Euro. Wenn man bedenkt, dass allein das Koppen nur 14 Prozent der Stereotypien ausmacht, wird erst bewusst, welcher wirtschaftliche Hintergrund sich für das Tätigkeitsfeld eines Pferdepsychologen ergibt.

Zielgruppe

Für bestimmte Berufsgruppen sind die Kenntnisse der Verhaltensbiologie des Pferdes von besonderer Wichtigkeit. Dazu gehören Betreiber von Stall- und Reitanlagen, Pferdetrainer, Pferdewirte, Reitlehrer, Tierschutzbeauftragte, Gestütsleiter, aber auch Besitzer von mehreren Pferden sowie alle Pferdekenner, die an der Verhaltensbiologie und Verhaltenstherapie des Pferdes interessiert sind.

Die Ausbildung Pferdepsychologie führt zum Erwerb von folgenden Fähigkeiten

  • Kenntnisse über das Ethogramm des Pferdes sowie die Fähigkeit zur Beurteilung des Verhaltens nach dessen Sinn und Funktion
  • Fachliche Kompetenz zur Optimierung der Haltungsbedingungen, um Verhaltensprobleme zu vermeiden
  • Kompetenz, um Lösungen bei vorhandenen Verhaltensproblemen anbieten zu können
  • Sicherheit im Umgang mit Kunden
  • Wissen und Gespür für das Wesen eines Pferdes
  • Sensibilität für das Erkennen feiner körpersprachlicher Signale

Die Lektionen des Lehrganges "Tierpsychologie Pferd"


LektionGrundlagen der Allgemeinen Verhaltensbiologie
1a Geschichte der Tierpsychologie
1b Ethogramm
2 Verhaltensphysiologie 1 und 2
3 Verhaltensökologie 1 und 2
4a Tiertraining
4b Lernen und Gedächtnis
LektionLektionen der Pferdepsychologie
5a Ethologie des Pferdes 1: Sinnesleistungen und Aktionsraum des Pferdes
5b Ethologie des Pferdes 2: Funktionskreise des Pferdeverhaltens 1
6a Ethologie des Pferdes 3: Funktionskreise des Pferdeverhaltens 2
6b Ethologie des Pferdes 4: Haltung, Umgang, Lernen
7 Ausdrucksverhalten des Pferdes
8a Kognition bei Tieren
8b Beschäftigung und Spiele für Pferde
9 Stress und neurobiologische Grundlagen der Emotionen
10 Verhaltenstherapie des Pferdes – Verhaltensprobleme und Lösungsansätze
11 Kommunikation mit Kunden

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